Was ist eine Gruppe
Verstehen, wie MoleAPI-Gruppen mit Modellverfügbarkeit, Preisstrategien und Stabilität zusammenhängen
In MoleAPI kann Gruppe so verstanden werden: „Über welches Modell-Channel- und Preisstrategie-Set ein bestimmter API Key läuft“.
Es ist kein rein darstellendes Feld, sondern wirkt sich direkt auf Folgendes aus:
- Welche Modelle dieser Key sehen kann
- Über welche Art von Channel diese Modelle aufgerufen werden
- Welche Preisstrategie gilt
- In manchen Fällen auf Stabilität und geeignete Einsatzszenarien
Warum gibt es Gruppen
Wenn die Plattform alle Modelle, alle Preise und alle Channels ohne Trennung zusammenmischt, ist es für Nutzer schwierig, nach Einsatzzweck zu unterscheiden.
Der Zweck von Gruppen ist, unterschiedliche Ziele getrennt verwalten zu können, zum Beispiel:
- Testumgebung und Produktionsumgebung verwenden unterschiedliche Gruppen
- Kostensensitive Requests laufen über eine günstigere Gruppe
- Stabilitätskritische Requests laufen über eine stabilere Gruppe
- Bestimmte Modelle dürfen nur von bestimmten Keys verwendet werden
Wie du Gruppen verstehen kannst
Eine praxisnähere Definition ist:
Gruppe = Kombination aus Modellmenge + Channel-Strategie + Preisstrategie
Deshalb kann selbst beim gleichen Modell in unterschiedlichen Gruppen Folgendes auftreten:
- Unterschiedliche Verfügbarkeit; ein Gruppenwechsel kann dazu führen, dass ein Modell nicht mehr verfügbar ist
- Unterschiedliche Stückpreise; teilweise mit Rabatt
- Unterschiedliche Stabilität im Nutzungserlebnis, z. B. kann die Stabilität der Gruppe
relaygeringer sein
Wähle im linken Filter auf der Preisseite der Konsole „Verfügbare Token-Gruppen“, um die in dieser Gruppe sichtbare Modellliste anzuzeigen.

Häufige Gruppentypen
Im Folgenden die in der Dokumentation häufigsten und am einfachsten verständlichen Typen:
| Gruppentyp | Merkmale | Geeignete Szenarien |
|---|---|---|
default | Standardgruppe, in der Regel stabiler und universeller | Produktivprojekte, langfristige Nutzung |
discount | Aktions- oder Rabattgruppe | Kostensensitive Szenarien, bei denen Änderungen durch Aktionen akzeptiert werden |
relay | Meist günstiger, das Nutzungserlebnis hängt jedoch stärker vom konkreten Channel ab | Tests, Experimente, stark kostensensitive Szenarien |
Maßgeblich sind die aktuellen Gruppeninformationen in der Konsole und in den Systemankündigungen.
Was sollten Einsteiger wählen
Wenn du zum ersten Mal integrierst, wird empfohlen:
- Zuerst die Standardgruppe verwenden, um den Ablauf erfolgreich durchzuspielen
- Danach anhand von Preis, Modellabdeckung und Stabilität Anpassungen vornehmen
Der Grund: Für Einsteiger ist es wichtiger, den Ablauf zuerst erfolgreich umzusetzen, als sofort maximal zu sparen.
Wann sollte man Gruppen bewusst unterscheiden
In den folgenden Szenarien solltest du Gruppen klar planen:
1. Trennung von Produktion und Test
Lass Test-Traffic und produktiven Traffic nicht in derselben Strategie zusammenlaufen.
2. Wenn du Kosten steuern willst
Wenn du sehr preissensitiv bist, sind Gruppen ein wichtiges Mittel zur Steuerung.
3. Unterschiedliche Berechtigungen für unterschiedliche Systeme
Zum Beispiel:
- Interne Experimentierprojekte können günstigere Gruppen verwenden
- Offizielle Produkte geben nur wenige stabile Modelle frei
4. Wenn du die Wirkung unterschiedlicher Channels beobachten willst
Manchmal unterscheidet sich das Nutzungserlebnis desselben Modells je nach Gruppe. Dann ist es sinnvoll, zuerst mit geringem Traffic zu testen und erst danach die langfristige Strategie festzulegen.
Beziehung zwischen Gruppen und API Key
Gruppen werden in der Regel auf dem API Key konfiguriert. Beim Erstellen oder Bearbeiten eines API Key wählst du unter „Token-Gruppe“ die Gruppe dieses Key aus (z. B. default, discount, relay). Unterschiedliche Gruppen entsprechen unterschiedlichen Ratios und Modellumfängen.

Das bedeutet:
- Unterschiedliche Keys können über unterschiedliche Gruppen laufen
- Dasselbe Konto kann gleichzeitig mehrere Strategien besitzen
- Du kannst unterschiedliche Keys pro Projekt oder Umgebung vergeben und ihnen unterschiedliche Gruppen zuweisen
Deshalb empfehlen wir häufig:
- Einen Test-Key
- Einen produktiven Key
- Bei Bedarf für jedes System einen eigenen Key
Nutzungsempfehlungen
Empfohlene Vorgehensweise
- Einsteiger sollten zuerst
defaultverwenden - Mehrere Keys nach Umgebung trennen
- Für wichtige Geschäftsprozesse zuerst Stabilität sicherstellen und erst dann günstigere Gruppen in Betracht ziehen
- Vor dem Go-live in der Zielgruppe zuerst echte Tests durchführen
Nicht empfohlene Vorgehensweise
- Alle Projekte teilen sich einen Key und eine Gruppe
- Ohne ausreichendes Verständnis direkt produktiven Traffic auf eine unbekannte Gruppe umstellen
- Nur auf den Preis schauen und Modellverfügbarkeit sowie Stabilität ignorieren
Kurzempfehlung
Nutze zuerst die Standardgruppe, um den Ablauf erfolgreich umzusetzen, und optimiere die Gruppen danach entsprechend Kosten-, Modell- und Stabilitätsanforderungen.
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